Leads an andere Programme senden

Google Sheets, Brevo, Mailchimp, HubSpot und mehr anbinden oder einen Webhook nutzen.

Funnelift schickt neue Leads automatisch an deine anderen Programme. Das geht in zwei Schritten:

  1. Verbinde den Dienst einmal für deinen Workspace unter „Integrationen“ im Menü oben. Dafür brauchst du meist einen Schlüssel aus deinem Konto beim jeweiligen Anbieter.
  2. Schalte die Anbindung im Funnel unter „Einstellungen“ → „Integrationen“ ein und ordne die Felder zu (zum Beispiel welches Feld der Vorname ist).

Verfügbare Dienste

  • Google Sheets: jeder Lead als neue Zeile in einer Tabelle
  • Brevo, Mailchimp, Klaviyo, ActiveCampaign: Kontakte für E-Mail-Marketing, auf Wunsch mit Bestätigung per E-Mail (Double-Opt-in)
  • HubSpot, Pipedrive, Salesforce: Kontakte im CRM
  • Webhook: für alles andere, zum Beispiel Zapier, Make oder n8n

Im Lead siehst du unter „Weitergabe“, ob die Übertragung geklappt hat. Ist ein Dienst kurz nicht erreichbar, versucht Funnelift es automatisch erneut (sofort und danach noch zweimal im Abstand von etwa 10 Minuten und einer Stunde). Bei Fehlern kannst du sie mit „Erneut senden“ wiederholen.

Webhook

Der Webhook schickt jeden neuen Lead als JSON per POST an deine Adresse (nur https). Wichtige Kopfzeilen für Fortgeschrittene:

  • X-Funnelift-Event: „lead.created“ für einen neuen Lead, „lead.partial“ für einen unvollständigen.
  • X-Funnelift-Delivery und Idempotency-Key: eine feste Kennung je Zustellung. Bei einer automatischen Wiederholung bleibt sie gleich. Kommt dieselbe Kennung zweimal an (zum Beispiel weil deine Antwort zu spät kam), verarbeite sie nur einmal. „Erneut senden“ im Lead schickt bewusst eine neue Kennung.

Antworte mit einem Status von 200 bis 299. Weiterleitungen (zum Beispiel 301 oder 307) folgt Funnelift aus Sicherheitsgründen nicht; trage deshalb die endgültige Adresse ein. Antworten mit 400 bis 499 (außer 408 und 429) gelten als dauerhafter Fehler und werden nicht wiederholt.

Tipp: Übertragen werden nur abgeschlossene Leads. Unvollständige Leads landen nicht in deinen Listen.

Google Sheets

  1. Klicke unter „Integrationen“ bei Google Sheets auf „Google Sheets verbinden“. Ein Konto bei Google Cloud brauchst du dafür nicht.
  2. Öffne deine Tabelle in Google Sheets, klicke auf „Teilen“ und gib die angezeigte Adresse von Funnelift als Bearbeiter frei.
  3. Trage den Link zur Tabelle im Funnel unter „Einstellungen“ → „Integrationen“ ein. Die Kopfzeile legt der Funnel selbst an.

Jede Tabelle gehört dem Workspace, der als Erstes einen Lead hineingeschrieben hat. So kann niemand anderes in deine Tabelle schreiben. Andere Workspaces können dieselbe Tabelle nur nutzen, wenn du auch dort Inhaber bist. Verschiebst du einen Funnel in einen anderen Workspace, schreibt er weiter in seine Tabelle.

Tipp: Lässt deine Firma das Teilen mit Adressen außerhalb der Firma nicht zu, muss euer Google-Administrator das erlauben. Wer sich auskennt, kann unter „Eigenes Google-Dienstkonto verwenden (für Fortgeschrittene)“ auch ein eigenes Dienstkonto hinterlegen.

Hinweise zu einzelnen Diensten

  • Brevo: Schalte in den Brevo-Einstellungen unter „Sicherheit“ bei den autorisierten IP-Adressen die Sperre unbekannter IP-Adressen aus. Funnelift sendet von wechselnden Servern, sonst blockiert Brevo die Übertragung nach einiger Zeit.
  • HubSpot: Lege in HubSpot einen Service-Schlüssel mit dem Bereich crm.objects.contacts.write an. Neue Private Apps gibt es bei HubSpot nicht mehr, ein bestehendes Zugriffstoken funktioniert aber weiter.
  • Salesforce: Lass in den Web-to-Lead-Einstellungen „reCAPTCHA erforderlich“ ausgeschaltet. Salesforce nimmt so höchstens 500 Leads am Tag an und meldet keine Fehler zurück. Prüfe deshalb mit einem Test-Lead, ob er ankommt.

Integrationen und Webhook gehören zu den Plänen Pro und Agentur, siehe „Pläne und Preise“. In der Testphase sind sie frei.

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